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Eine kleine Ferienwohnung in Münsingen diente als Basis für die Tage, die geplant waren, um gemütlich zu Wandern, zu Klettern und zu fotografieren. An Unterkünften gibt es auf der Alb, vom Camping bis zum Hotel alles und in jeder Preiskategorie. Wir hatten vier Tage, um etwas zu unternehmen. Die Woche vor Ostern war dazu perfekt. Noch vor dem kommenden Tief aus dem Norden. Sonne, Wolken und Wind wechselten die Tage. Allerdings kein Regen und kein Schnee, so wie es eine Woche später, der Fall war. Glück braucht man eben auch :-).

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Portal

Die Falkensteiner Höhle ist eine aktive Wasserhöhle, die viel von dem Besucher fordert. Sie wird von der Elsach durchflossen und sie ist eine der längsten und imposantesten Höhlen der schwäbischen Alb. Eine gute vorausschauende Planung und Ausrüstung ist unerlässlich bei der Befahrung. Erfahrung in Höhlenbefahrungen ebenso!

Die Prognosen waren in Ordnung. Das Wetter habe ich eine Weile im Voraus beobachtet, die Wasserstände auch. Scheint alles zu passen.

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Easy Afternoon

Letzte Woche, zwei Wochen nach den ersten beiden Eisfällen, ging es in die selbe Gegend. Dort warteten wieder zwei interessante Eisfälle auf uns.

Der "Easy Afternoon", WI4, 80m, sollte der erste sein. Im Zustieg war ich noch der Hoffnung, dass wir aufgrund der Frühe die ersten am Eis wären. Aber da lag ich falsch, wir waren ungefähr 30 Minuten zu spät aus dem Bett gestiegen. Da wir die selbe Linie machen wollten, wie die anderen Seilschaften, war erst einmal eine Weile warten angesagt. Weiter rechts einsteigen wollten wir nicht, da es da schon wässrig war und außerdem eine Nummer schwerer.

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Mich hat es lange schon gereizt, mit dem Eisklettern anzufangen. Bedenken dabei hatte ich bezüglich der Sicherheit und auch der Zeitfaktor (wer mich kennt, dem ist bewusst, dass ich viele Interessen pflege und viel unterwegs bin) spielte eine nicht geringe Rolle. Also warum noch etwas Neues anfangen? Naja der Reiz ist einerseits groß, Neuland zu betreten und andererseits will ich mich insgesamt verbessern, was meine bergsteigerischen Fähigkeiten angeht. Da erscheint mir das Eisklettern auch als gutes Training für Hochtouren im Steileis. Außerdem kommt hinzu, dass ich im Winter kein Regelmäßiges Hobby habe. Also warum nicht einfach mal ausprobieren?

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An einem Wochenende im August 2015 waren wir auf dem Weg in die Schweiz, ins Berner Oberland. Im Inntal stieg das Thermometer dieser Tage auf 40°C. In vielen Städten und Gegenden in anderen mitteleuropäischen Ländern ebenfalls. Wir sind an diesem Tag zu Dritt unterwegs (Myriam, Marcel und ich) und werden uns am folgenden Tag mit drei weiteren Treffen (Moni, Stefan und Thomas). Ins Lötschental geht’s. Wir nehmen den Tunnel mit Bahnverladung. Das spart Zeit...

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Schlufjoey

Im Mai diesen Jahres, machte ich mich mit meinem Bekannten vom Alpenverein, Wolfgang (der mich einst, mit dem Höhlenfieber angefixt hat), auf den Weg auf die schwäbische Ostalb. Unser Ziel war die Befahrung der Schreiberhöhle. Die Schreiberhöhle ist nur ein kurze Zeit zugänglich. Sie ist sonst verschlossen, da sie eine aktive Fledermaushöhle ist. Im Vorjahr waren wir schon einmal da. Jedoch eine Woche zu früh und standen deshalb vor einem Gitter. Wir wussten nicht um die abweichenden "Öffnungszeiten", im Vergleich zu den üblichen Zeiten auf der Alb. Aber dieses Mal waren wir ja rechtzeitig am Start und einer Befahrung stand somit nichts mehr im Wege.

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Nordgrat

An einem Herbstwochenende war noch einmal Hochdruckwetter angesagt. Eine perfekte Chance noch einmal eine Bergtour zu unternehmen. So spontan fand ich keine Mitstreiter und ging daher alleine. Die Hüttensaison war bereits zu Ende und deshalb plante ich nur einen Tag zu gehen. Früh morgens packte ich mein Mountainbike in den Kofferraum und fuhr ins Allgäu, nach Hinterstein. Das Allgäu ist von meiner Heimat aus, die schnellste Möglichkeit in die Alpen zu kommen. Darum kenne ich die Gegend auch schon von Kindesbeinen an.

Da im Oktober die Tage bereits viel kürzer sind, als im Sommer, gab es für mich nur die Lösung mit dem Mountainbike. Zudem kann man sich ein Teil der Strecke sparen, und das Bike an den Wanderbus, der zum Giebelhaus fährt, hängen und ein Stück mitfahren. Das habe ich dann auch gemacht, da der Bus gerade auch zufällig da war, als ich losfahre wollte. „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ – das ist nicht nur ein Sprichwort, das ist bei solchen Unternehmungen oft wichtig, vor allem zur Zeit der kurzen Tage.

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Wilder Freiger

Zum Saisonende 2015 habe ich als Gemeinschaftstour mit Alpenvereinsmitgliedern, eine Hochtour im Stubai geplant. Der Text ist lang, denn es war erlebnisreich. Bilder findet ihr ganz unten. Aber lest ruhig alles 😉

Wir waren zu viert und zwei davon kenne ich gut. Ein weiterer kam auf mich zu und wollte mit uns. Mit ihm habe ich im Vorfeld gesprochen und unter anderem die schwere der Tour dargestellt. "Kein Problem, schonmal gemacht". Dann muss ich das glauben.

Wir trafen uns wie üblich, früh morgens und fuhren gemeinsam ins Stubaital.
Als Stützpunkt haben ich die Müllerhütte (3145m) auserkoren. Ich habe den Aufstieg über den Lübecker Weg vorgeschlagen. Da der aber mit 1750Hm ein langer Hatscher ist, habe ich abstimmen lassen. Ergebnis: Seilbahn zum Schaufeljoch, dann Übergang über Wilden Pfaff (3458m) und Pfaffengrat (UIAA II) zur Müllerhütte. Na gut, wir sind eh schon etwas spät dran.

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