Ein heißer Juli-Anfang im letzten Jahr, eine achtköpfige Gruppe um mich herum, lange Hatscher im Wallis. Das ist wohl eine typische Alpenvereinsausfahrt aus meiner Feder.

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An einem Wochenanfang Ende des letzten Septembers, sollte es mal Deutschlands höchster Berg sein. Nur zu zweit und recht spontan. Wir wählten die Tage Montag und Dienstag, unter der Woche, da die Tour recht überlaufen ist. Das war eine Weise Entscheidung.

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Neun Tage unterwegs in den Berner Alpen und der Bernina Gruppe. Oberaarhorn, Fiescherhörner, Finsteraarhorn, Piz Palü Überschreitung. Das war zumindest der Plan.

Aber jetzt mal von vorn.

 

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Fünf Tage Urlaub nehmen, sieben Tage ins Dauphiné gehen - Touren in den südwestlichen französischen Alpen, im Ecrins Nationalpark.

Le Rateau Westgipfel

Eine Woche mit bestem Bergwetter, Gipfelglück, langen Anstiegen und noch längeren Abstiegen, süd-französischem Flair und etwas Kultur.

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Das verlängerte Wochenende um den Feiertag am 15.06.2017 bis zum folgenden Sonntag hatte ich mir schon längst für eine Eingehtour zum Saisonstart eingeplant.
Aber was genau habe ich mal offen gelassen - bis mich kurz vorher Andi, ein Bekannter mit dem ich dann und wann auf Hochtouren war, anschrieb, wie denn meine diesjährigen Bergpläne wären und ob ich denn Zeit für eine Tour hätte.
Dieses verlängerte Wochenende passte dann bei uns beiden. Ein kleines Wunder, wenn ich meinen Terminkalender anschaue...

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Easy Afternoon

Letzte Woche, zwei Wochen nach den ersten beiden Eisfällen, ging es in die selbe Gegend. Dort warteten wieder zwei interessante Eisfälle auf uns.

Der "Easy Afternoon", WI4, 80m, sollte der erste sein. Im Zustieg war ich noch der Hoffnung, dass wir aufgrund der Frühe die ersten am Eis wären. Aber da lag ich falsch, wir waren ungefähr 30 Minuten zu spät aus dem Bett gestiegen. Da wir die selbe Linie machen wollten, wie die anderen Seilschaften, war erst einmal eine Weile warten angesagt. Weiter rechts einsteigen wollten wir nicht, da es da schon wässrig war und außerdem eine Nummer schwerer.

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Mich hat es lange schon gereizt, mit dem Eisklettern anzufangen. Bedenken dabei hatte ich bezüglich der Sicherheit und auch der Zeitfaktor (wer mich kennt, dem ist bewusst, dass ich viele Interessen pflege und viel unterwegs bin) spielte eine nicht geringe Rolle. Also warum noch etwas Neues anfangen? Naja der Reiz ist einerseits groß, Neuland zu betreten und andererseits will ich mich insgesamt verbessern, was meine bergsteigerischen Fähigkeiten angeht. Da erscheint mir das Eisklettern auch als gutes Training für Hochtouren im Steileis. Außerdem kommt hinzu, dass ich im Winter kein Regelmäßiges Hobby habe. Also warum nicht einfach mal ausprobieren?

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An einem Wochenende im August 2015 waren wir auf dem Weg in die Schweiz, ins Berner Oberland. Im Inntal stieg das Thermometer dieser Tage auf 40°C. In vielen Städten und Gegenden in anderen mitteleuropäischen Ländern ebenfalls. Wir sind an diesem Tag zu Dritt unterwegs (Myriam, Marcel und ich) und werden uns am folgenden Tag mit drei weiteren Treffen (Moni, Stefan und Thomas). Ins Lötschental geht’s. Wir nehmen den Tunnel mit Bahnverladung. Das spart Zeit...

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Nordgrat

An einem Herbstwochenende war noch einmal Hochdruckwetter angesagt. Eine perfekte Chance noch einmal eine Bergtour zu unternehmen. So spontan fand ich keine Mitstreiter und ging daher alleine. Die Hüttensaison war bereits zu Ende und deshalb plante ich nur einen Tag zu gehen. Früh morgens packte ich mein Mountainbike in den Kofferraum und fuhr ins Allgäu, nach Hinterstein. Das Allgäu ist von meiner Heimat aus, die schnellste Möglichkeit in die Alpen zu kommen. Darum kenne ich die Gegend auch schon von Kindesbeinen an.

Da im Oktober die Tage bereits viel kürzer sind, als im Sommer, gab es für mich nur die Lösung mit dem Mountainbike. Zudem kann man sich ein Teil der Strecke sparen, und das Bike an den Wanderbus, der zum Giebelhaus fährt, hängen und ein Stück mitfahren. Das habe ich dann auch gemacht, da der Bus gerade auch zufällig da war, als ich losfahre wollte. „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ – das ist nicht nur ein Sprichwort, das ist bei solchen Unternehmungen oft wichtig, vor allem zur Zeit der kurzen Tage.

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Wilder Freiger

Zum Saisonende 2015 habe ich als Gemeinschaftstour mit Alpenvereinsmitgliedern, eine Hochtour im Stubai geplant. Der Text ist lang, denn es war erlebnisreich. Bilder findet ihr ganz unten. Aber lest ruhig alles 😉

Wir waren zu viert und zwei davon kenne ich gut. Ein weiterer kam auf mich zu und wollte mit uns. Mit ihm habe ich im Vorfeld gesprochen und unter anderem die schwere der Tour dargestellt. "Kein Problem, schonmal gemacht". Dann muss ich das glauben.

Wir trafen uns wie üblich, früh morgens und fuhren gemeinsam ins Stubaital.
Als Stützpunkt haben ich die Müllerhütte (3145m) auserkoren. Ich habe den Aufstieg über den Lübecker Weg vorgeschlagen. Da der aber mit 1750Hm ein langer Hatscher ist, habe ich abstimmen lassen. Ergebnis: Seilbahn zum Schaufeljoch, dann Übergang über Wilden Pfaff (3458m) und Pfaffengrat (UIAA II) zur Müllerhütte. Na gut, wir sind eh schon etwas spät dran.

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