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Falkensteiner Höhle – zweiter Siphon erreicht

Sechs Wochen nach der letzten Befahrung der Falkensteiner Höhle, machten wir die zweite in diesem Jahr. Diese lief viel besser als die vorige. Mein Ziel war es wieder, bis zum zweiten Siphon vorzustoßen, was bislang nicht gelang.

Aus der vorigen Befahrung habe ich persönlich viel gelernt, was in die Planung eingeflossen ist. Wir haben auch beim Fotografieren deutliche Fortschritte verzeichnen können. Ich hoffe die Bilder lassen das erahnen 😉

Diesesmal war der Wasserspiegel deutlich niedriger. Ich musste am ersten Siphon (Pseudosiphon) zum ersten mal nicht tauchen, sondern konnte in Rückenlage, mit dem Gesicht zur Höhlendecke durchgleiten. Dabei stützt man sich am Deckenfels mit den Händen ab. Das war eine neue Erfahrung für mich.

Insgesamt kamen wir sehr schnell voran. Das lag einerseits daran, dass wir bis zum zweiten Siphon nicht fotografierten. Mit Ausnahme in der prächtigen Königinnenhalle. Dann erst ausgiebig auf dem Rückweg.

Ich war kaum angestrengt, im Vergleich zur letzten Befahrung. Die Lehmwände waren kein Problem, auch nicht die Kriechstellen, an denen ich letztesmal viel geschwitzt und geschnauft habe. Ich war auch stets gut temperiert, was letztesmal nicht der Fall war.

Siphon 2

So standen wir nach etwa 3,5 Stunden am zweiten Siphon. Dies war etwas unheimlich für mich. Du stehst in einem fast runden Becken, umgeben von Felsen im glasklaren Wasser. An der hinteren Wand, erkennst du die Stelle zum eintauchen in den Siphon. Einerseits war hier mein angepeiltes Ziel, andererseits zog es mich weiter. Die Ungewissheit, wie der Siphon wohl zu durchtauchen ist, ließ mich jedoch schaudern.

Mein Begleiter versuchte es und schaffte es beim zweiten Anlauf auch, durch den Siphon zu tauchen. Ich wollte aber dann dennoch nicht weiter. Man muss sich Ziele offen lassen 😉

Wir waren incl. Pausen, Rückweg und Fotografieren insgesamt 7:45h unterwegs.

Die nächste Befahrung ist angedacht. Mal sehen, wie weit wir dann kommen werden.

Bilder der Befahrung:

Die Bilder sind in der Reihenfolge, wie im Text beschrieben. Also ab der Königinnenhalle zum Siphon und dann zurück zum Portal. Leider hatte ich oft Wassertropfen auf der Linse...

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2 Gedanken zu „Falkensteiner Höhle – zweiter Siphon erreicht

  1. Tom

    Meine paar Höhlenbesuche in der Fränkischen Schweiz waren für mich Neuling trotzdem ein Erlebnis, wobei sie meist im Rahmen von Geocaches stattfanden. Du schreibst von guter Temperierung. Wie darf ich mir das vorstellen? Ich nehme mal an, Du hast einen Neo an, sonst wärs beim tauchen wohl eiskalt. Aber kommt man da die restliche Zeit nicht halb um vor Hitze?

    Antworten
    1. Joe Stiegler

      Hallo Tom,

      ich habe da einen 5mm Neoprenanzug an und darüber einen Schlatz. Das war bezogen auf die Befahrung zuvor, denn da war es mir tatsächlich viel zu warm. In dieser Höhle bist du die meiste Zeit im Wasser. Nicht nur an den Siphons. Daher niemals ohne Neo rein. Und regelmäßig Pause, regelmäßig essen und trinken. Das ist absolut wichtig. Wenn du weitere Informationen benötigst, schreibe mich einfach persönlich an. Du findest mich auch in diversen Social Networks.

      LG Joe

      Antworten

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